Am 11. September 2026 hatte die Dubai Business Consulting die besondere Gelegenheit, am Deutsch-Emiratischen Wirtschaftsforum im renommierten Hotel Bayerischer Hof in München sowie am damit verbundenen Business Roundtable teilzunehmen.
Der Zeitpunkt hätte kaum bedeutender sein können: Das Forum fand im Rahmen des historischen Staatsbesuchs des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Sheikh Mohamed bin Zayed Al Nahyan, in Deutschland statt. Im Mittelpunkt standen die weitere Vertiefung der deutsch-emiratischen Wirtschaftsbeziehungen und insbesondere die Frage, wie aus politischen Vereinbarungen konkrete Investitionen, Projekte und Geschäftspartnerschaften entstehen können.
40 Milliarden Euro für Deutschland – 10 Milliarden für Bayern
Eine der wichtigsten Botschaften des Staatsbesuchs war die Ankündigung der Vereinigten Arabischen Emirate, ihre Investitionen in Deutschland in den kommenden Jahren um rund 40 Milliarden Euro auszuweiten. Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete die angekündigte Investitionsbereitschaft als ein starkes Signal für den deutschen Wirtschafts- und Innovationsstandort.
Eine besondere Bedeutung kommt dabei Bayern zu.
Im Rahmen der Vereinbarungen wurde eine Investitionspartnerschaft angekündigt, nach der die VAE in den kommenden zehn Jahren 10 Milliarden Euro in Bayern investieren wollen. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft – und der Germany-UAE Business Council unterzeichneten hierzu ein Memorandum of Understanding.
Damit positioniert sich Bayern einmal mehr als einer der wichtigsten europäischen Industrie-, Technologie- und Innovationsstandorte für emiratisches Kapital.
Besonders interessant sind die Bereiche, in denen sich bayerische Kompetenzen und emiratische Investitionsinteressen unmittelbar ergänzen:
- Industrie und Manufacturing
- Künstliche Intelligenz und Rechenzentren
- Advanced Technology
- Robotics und Automation
- Luft- und Raumfahrt
- Energie
- Chemie
- Verteidigung
- MedTech und innovative Gesundheitslösungen
- Start-ups und technologieorientierter Mittelstand
Genau an dieser Schnittstelle liegt auch ein wesentlicher Teil der Tätigkeit von DBC.
Bayern und die VAE: Kapital trifft industrielle Kompetenz
Was uns an den Gesprächen besonders beeindruckt hat, war die große Offenheit und das konkrete Interesse der emiratischen Gesprächspartner an deutschen und insbesondere bayerischen Unternehmen und Technologien.
Die VAE verfügen über enormes Investitionskapital, einen sehr dynamischen Wirtschaftsstandort und eine klare strategische Vision für die kommenden Jahrzehnte. Gleichzeitig suchen emiratische Investoren und Unternehmen nach internationalem Know-how, innovativen Technologien, industriellen Partnerschaften und zuverlässigen europäischen Geschäftspartnern.
Bayern wiederum verfügt über eine außergewöhnlich starke industrielle Basis, hochqualifizierte Fachkräfte, einen leistungsfähigen Mittelstand sowie eine enorme Kompetenz in Forschung, Entwicklung und Hightech.
Die Kombination ist deshalb äußerst interessant:
Emiratisches Kapital und Marktzugang treffen auf deutsche Ingenieurskunst, Technologie und industrielle Umsetzungskompetenz.
Genau daraus können neue Geschäftsmodelle, Joint Ventures, Investitionen und langfristige Partnerschaften entstehen.
Business Roundtable: Von der großen Politik zu konkreten Projekten
Besonders wertvoll war für uns der persönliche Austausch im Rahmen des Business Roundtable.
Dort ging es nicht nur um allgemeine politische Zielsetzungen, sondern sehr konkret um die Entwicklung der Bereiche Industry, Manufacturing, Advanced Technology, Robotics und MedTech.
Diese Themen sind für die DBC von besonderer Bedeutung, weil sie genau die Schnittstelle zwischen europäischen Unternehmen und dem dynamischen Wirtschaftsraum der Vereinigten Arabischen Emirate bilden.
In den Gesprächen wurde deutlich, dass auf emiratischer Seite ein sehr konkretes Interesse daran besteht, internationale Unternehmen und Technologien zu identifizieren, die für die Entwicklung des eigenen Wirtschaftsstandorts relevant sind.
Für uns ist das ein wichtiger Punkt:
Die nächste Phase der deutsch-emiratischen Zusammenarbeit wird nicht allein durch große politische Vereinbarungen geprägt sein. Entscheidend wird sein, daraus konkrete Projekte und Geschäftsbeziehungen entstehen zu lassen.
Und genau dabei kann eine erfahrene Business-Development- und Consulting-Struktur wie DBC eine wichtige Brückenfunktion übernehmen.
Ein historischer Moment für die deutsch-emiratischen Wirtschaftsbeziehungen
Der Staatsbesuch von Sheikh Mohamed bin Zayed Al Nahyan und die begleitenden wirtschaftlichen Vereinbarungen markieren einen wichtigen neuen Abschnitt in den Beziehungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Allein die angekündigten Investitionen von 40 Milliarden Euro in Deutschland und die geplante Investitionspartnerschaft über 10 Milliarden Euro für Bayern zeigen die Größenordnung der Ambitionen.
Gleichzeitig sollte man die Zahlen richtig einordnen: Es handelt sich um angekündigte beziehungsweise angestrebte Investitionen. Entscheidend wird nun die Umsetzung sein – also welche Projekte tatsächlich realisiert werden, welche Unternehmen beteiligt sind und welche Wertschöpfung daraus in Deutschland und den VAE entsteht.
Gerade darin liegt jedoch eine große Chance.
Denn jetzt beginnt die eigentliche Arbeit:
Projekte identifizieren. Partner zusammenbringen. Investitionen strukturieren. Technologien transferieren. Märkte erschließen. Und langfristige Geschäftsbeziehungen aufbauen.
Die Chance für den deutschen Mittelstand
Aus unserer Sicht liegt eine der größten Chancen in dieser Entwicklung im deutschen und insbesondere im bayerischen Mittelstand.
Viele mittelständische Unternehmen verfügen über hervorragende Technologien, Produkte und industrielle Lösungen, haben aber bislang keinen oder nur einen begrenzten Zugang zum Golfmarkt.
Gleichzeitig besteht auf emiratischer Seite großes Interesse an innovativen Technologien und spezialisierten deutschen Unternehmen.
Hier können Vermittler und Berater eine entscheidende Rolle spielen: Sie müssen beide Seiten verstehen und in der Lage sein, daraus konkrete wirtschaftliche Verbindungen zu schaffen.
Für die DBC bedeutet das:
Wir wollen diese Dynamik aktiv nutzen und Unternehmen aus Europa dabei unterstützen, die Chancen in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu erschließen – und gleichzeitig emiratische Investoren und Unternehmen mit geeigneten europäischen Partnern zusammenbringen.
München war ein Anfang – jetzt geht es um die Umsetzung
Das Deutsch-Emiratische Wirtschaftsforum am 11. September 2026 war für uns persönlich ein sehr wichtiger Termin.
Es hat gezeigt, dass die Bereitschaft zu einer intensiveren wirtschaftlichen Zusammenarbeit auf beiden Seiten vorhanden ist.
Vor allem aber haben die persönlichen Gespräche gezeigt, dass hinter den großen politischen Ankündigungen konkrete wirtschaftliche Interessen und Projekte stehen.
Für die DBC nehmen wir aus München deshalb vor allem eines mit:
Die nächste große Phase der deutsch-emiratischen Wirtschaftsbeziehungen hat begonnen.
Und wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass aus den angekündigten Milliardeninvestitionen konkrete Projekte, neue Partnerschaften und nachhaltige Geschäftserfolge entstehen.
Die VAE und Deutschland verfügen über komplementäre Stärken.
Kapital trifft auf Technologie. Innovation trifft auf industrielle Kompetenz. Unternehmertum trifft auf neue Märkte und persönliche Beziehungen schaffen die Grundlage für langfristigen Erfolg.
Wir freuen uns sehr darauf, die in München begonnenen Gespräche weiterzuführen und gemeinsam mit unseren Partnern die daraus entstehenden Chancen in konkrete Projekte zu überführen.